Pressekonferenz: Theater-Initiative für Senioren

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

auf der heutigen Pressekonferenz wurde von der Theaterleitung – die Intendanten Christine Hofer und Alexander May sowie der kaufmännische Direktor Peter Kesten – gemeinsam mit Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder die neue Initiative zur stärkeren Einbindung und Teilhabe älterer Menschen am kulturellen Leben im Rahmen des Landestheaters vorgestellt. Zur Eröffnung der Pressekonferenz definierte Oberbürgermeister Manfred Schilder Theater als den kulturellen Ort, der alle Menschen der Stadt und des Umlandes zusammenbringen kann und soll.  „Kultur ist kein Luxusgut“, sondern möge für alle Menschen erschwinglich und zugänglich sein. Nach der Einrichtung einer eigenen Kinder- und Jugendsparte, dem Jungen Landestheater Schwaben, begrüße er nun – auch und gerade als Vorsitzender des Zweckverbandes – das umfangreiche Angebotspaket, das gezielt ältere Menschen anspreche und zum Theaterbesuch motiviere.  Auch Intendant Alexander May betonte den integrativen und zusammenführenden Charakter des Theaters, dem es umso mehr in Krisenzeiten gerecht werden sollte. Infolge von Corona sei es besonders wichtig, kulturelle und damit soziale Unternehmungen vor allem bei älteren Menschen wieder positiv zu besetzen. Es gelte, die Begegnung mit Theater und anderen Generationen als einen wichtigen Beitrag zu einem bereichernden Miteinander zu gestalten. Im Anschluss stellte Peter Kesten konkret das Konzept und Angebotspaket vor, mit dem das Landestheater vor allem ältere Menschen ansprechen möchte. ‚Barrierefreies Theater‘ sei nicht nur physisch zu verstehen; es ginge vor allem auch darum, Hindernisse ‚im Kopf‘ zu beseitigen, den Theaterbesuch als vitalisierendes kulturelles Erlebnis zu vermitteln, das Unterhaltung, Begegnung und geistige Inanspruchnahme vereint. Im einzelnen legte Peter Kesten 3 der 4 entworfenen Angebote dar (siehe beigefügtes Dokument). Intendantin Christine Hofer führte mit der Darlegung des 4. Punktes der Initiative noch einmal vor Augen, wie eine erfolgversprechende ‚Adressierung‘ und Motivierung älterer Menschen mittels der Programmgestaltung aussehen kann. Oft führe der Weg zu den Abendvorstellungen über kleinere ‚Formate‘ mittags oder nachmittags, mit denen Theater sowohl unterhaltsam und kurzweilig, vor allem aber auch gesellig erlebbar wird. Der soziale Aspekt der Begegnung und des Austausches könne gar nicht überschätzt werden. Genaue Informationen zu dem gesamten Konzept entnehmen Sie bitte dem Dokument im Anhang. Interessierte können sich auch über unsere Homepage informieren: landestheater-schwaben.de Sollte sich die Gelegenheit hierfür bieten, würden wir uns freuen, wenn Sie den Kontakt zur verantwortlichen Mitarbeiterin anführen könnten.

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