Meal Prep – Der neue Trend! …oder doch nicht?

Vorkochen heisst jetzt Meal Prep.

„Der neue Trend aus den USA“, „Meal Prep ist fancy“, „Was steckt nur hinter Meal Prep“ – die obacht Redaktion erreichen jeden Tag viele Vorschläge, welche neuesten Neuigkeiten wir unseren Leserinnen und Lesern mitteilen könnten. Und nun ist es eben Meal Prep.

Bei unserer kurzen Mittwochsrunde in der letzten Woche  – wir könnten es auch Wednesday Meet Up nennen – haben wir nun über Meal Prep gesprochen. Und wir nennen es mal ganz banal VORKOCHEN.

Es ist von Meal-Prep-Profis die Rede, die uns eben ganz genau sagen können, was wir tun müssen, um diesem neuen hippen Trend zu folgen. Es wird von Schauspieler-Mamis berichtet, die nun im Angesicht ihres stressigen Alltags keine andere Wahl haben, als sich von eben diesen Meal-Prep-Gurus und -Guruinnen das Vorkochen beibringen zu lassen.

Dabei gibt es dann auch mal so Tipps zu lesen wie den hier: “Wenn Sie im Büro keine Möglichkeit haben, Ihr mitgebrachtes Essen aufzuwärmen, dann sollten Sie darauf achten, etwas vorzubereiten, dass auch kalt gut schmeckt.” Echt jetzt?

Uns obachtlern als berufstätige Mütter – auch wenn wir keine Schauspielerinnen sind – erscheint das schon längere Zeit als sehr sinnvoll: Von einem gern gegessenen Gericht mehr kochen, in Dosen/Gläser/was auch immer füllen, einkochen/einfrieren/kühl stellen.

Vorkochen kann man aus verschiedenen Gründen: Es spart Zeit und Geld, es rettet frische Lebensmittelvorräte vor dem Verderb, man hat was für schlechte Zeiten wie Winter oder Corona-Quarantäne, man kann griesgrämigen Mitmenschen blitzschnell ihr Lieblingsessen auf den Tisch stellen und sie so glücklich machen, und es ist nur das drin, was man auch wirklich essen möchte.  Wer nicht gern kocht hat nur einmal den Stress, und wer gern kocht dem machts sowieso Spaß.

Das hat übrigens auch schon meine Oma gewusst. Sie hat nur kein Buch darüber geschrieben.

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