Kundenstopper an Memminger Wertstoffinseln zeigen Wirkung

Die sogenannten Kundenstopper vermitteln durch ihre bildliche Darstellung die Thematik von wild abgelagertem Müll auch über Sprachbarrieren hinweg. Foto: Amt für Technischen Umweltschutz Memmingen

Sie stehen im Weg und informieren bildlich. Die sogenannten Kundenstopper, die mittlerweile an 20 Wertstoffinseln von der Stadt Memmingen aufgestellt wurden, zeigen Wirkung. So konnte die Durchschnittsmenge von wild abgelagertem Müll von 17 Tonnen pro Monat (Zeitraum der vorherigen 15 Monate) auf 9,5 Tonnen verringert werden.

Seit Mitte März stehen die Plakate nun an 20 der insgesamt 50 Wertstoffinselstandorten und sorgen für mehr Ordnung. Immerhin konnte ein Rückgang von minus 44 Prozent in den letzten neun Monaten verzeichnet werden. „Ein großer Erfolg“, wie Dietmar Hörberg, Amtsleiter Technischer Umweltschutz, begeistert berichtet. „Die Plakatständer stehen förmlich im Weg und sind nicht zu übersehen. Durch die bildliche Darstellung wird die Thematik auch über Sprachbarrieren hinweg vermittelt, was ein großer Vorteil ist.“

Aufgrund der durchwegs positiven Rückmeldungen und guten Erfahrungen werden die Plakatständer auch zukünftig an den Wertstoffinseln positioniert bleiben.

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